Wenn man im Jahre 1956 im Oktober in Österreich lebte und wenn man dann einen etwas interessierteren Blick in den Osten warf, über die Burgenländische Grenze in unser Nachbarland (das noch 40 Jahre früher mit uns in einem gemeinsamen Reich gewesen war) konnte man ein interessantes Phänomen beobachten: Die Ungarn nämlich wollten sich ihre Gesellschaftsordnung nicht aufzwingen lassen. Die Ungarn entschlossen sich vom russischen Bären ihre Freiheit zu fordern. Und gerade das Arbeiterparadies, das ihnen von der Kommunistischen Partei in Aussicht gestellt wurde war, wurde jetzt gerade von den Arbeitern dort in Frage gestellt.
Jesse Owens, Spanien, „Hindenburg“ und die große Säuberung – best of 1936
Mal wieder ein kleiner Rückblick auf ein rundes Jahresjubiläum? Was geschah denn vor 90 Jahren im Jahre 1936? Mal vorneweg, mich gab es da noch lange nicht. Ganze 49 Jahre musste sich die Welt noch gedulden, bis ich sie beglückte. Ja und auch meine Eltern waren noch nicht mal in der Planungsphase. Aber immerhin 2 Großmütter existierten bereits, die eine war gerade 11 Jahre alt und durchaus schon an der Welt interessiert, die andere erst 3 Jahre alt, hat dem Jahre 1936 wohl weniger abgewinnen können.
1926 – 100 Jahre später
Ja das ist doch schon etwas länger her. 1926 gab es von mir noch keine Spur, auch meine Eltern waren noch nicht einmal schmutzige Gedanken und von meinen Großeltern lebte gerade mal eine Oma bereits, die damals das zarte Alter von einem Jahr aufwies und sich für das Weltgeschehen, noch nicht so wirklich interessierte. (Das hat sich nicht so wesentlich geändert bei ihr, außer beim ZIB 2 schauen und beim Kronen Zeitung lesen war Großmutter am Weltgeschehen mäßig interessiert – dafür blieb sie aber ein sehr herzlicher freundlicher Mensch, ist vielleicht manchmal besser man lässt den politischen Scheiß, politischen Scheiß sein).
1996 – Killing me softly
Ich habe mir unlängst das Jahr 1986 vorgenommen, ich möchte nun einen Blick auf das Jahr 1996 werfen. 30 Jahre her, ist es das 2. Jahr der letzten hundert Jahre, das ich bereits erlebt habe, denn ich bin in diesem Jahr 10 Jahre alt geworden.
ZUM WELTHUNDETAG
BAHNHÖFE
Wir beschäftigen uns wieder mal mit einem Lieblingsthema von mir der Eisenbahn, diesmal mit Bahnhöfen
„BAHNHÖFE“ weiterlesen1986 – 30 JAHRE SPÄTER
986 ein äußerst interessantes Jahr… nicht nur weil ich da stolze eins geworden bin. Wenn ich ehrlich bin, kann ich mich daran überhaupt nicht mehr erinnern. Obwohl die Feierlichkeiten zu meinem 1. Geburtstag sicher überwältigend waren. In Moskau soll sogar eine Militärparade stattgefunden haben, aber es ist durchaus möglich, dass das gar nichts mit mir zu tun hatte, sondern mit den Errungenschaften der glorreichen Oktoberrevolution, die immerhin 69 Jahre alt geworden war oder der noch glorreicheren Roten Armee, die drauf und dran war den Kapitalismus endgültig in die Schranken zu weisen, wenn sie nicht kurz vor ihrem endgültigen Sieg, die Sowjetunion in die Pleite gerüstet hätte…
DER WARME HERBST
Der warme Herbst, wie wir ihn jetzt erleben
Ist wie ein Leben dass es nicht mehr gibt
Ist wie die Liebe, die es einst gegeben
Und die verbleibt, obwohl kein Mensch mehr liebt.
Ein warmer Herbst ist wie ein toter Sommer
Ist wie die Blume, die obwohl verblüht
Noch immer da steht und kein Frommer
Und kein Sünder ist da, der sie für das noch liebt.
Ein warmer Herbst sollt Früchte bringen
Und Korn und guten jungen Wein
Und Regen sollte auf die Straßen springen
Und mit der Kühle sollt man glücklich sein.
Manch Mensch steht da so ganz alleine
Er hat doch auch gestrahlt wie Sonnenschein
Noch glänzt er, als der einzig wahre eine
Und spürt: So sollt’s längst nicht mehr sein.
INNSBRUCKER SONDERPARTEITAG
Am 12.September war es exakt 40 Jahre her, dass in der wunderschönen äh… na sagen wir Stadt Innsbruck ein Parteitag statt fand, ein Parteitag einer überalteten Zwergerlpartei von Ewiggestrigen, deren Parteichef Norbert Steger aus irgendeinem Grund glaubte, es sei eine liberale Partei. Diese Partei war gerade Teil einer Regierung mit der SPÖ (damals noch eine Massenpartei, deren größtes Problem war, dass sie nicht mehr über 50% der Stimmen bekam) und dabei so erfolgreich, dass die Zwergerlpartei drauf und dran war, sich endgültig ins politische Jenseits zu befördern. Diese Partei hieß FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) und zu diesem Zeitpunkt 30 Jahre alt. Sie war 1956 von handfesten Nazis gegründet worden, damit die ehemaligen NSDAP-Mitglieder nicht traurig sind, dass sie nicht mehr die halbe Welt mit ihrer wunderbaren Ideologie beglücken konnten. Da vegitierte sie 30 Jahre als Altnazipartei dahin bis eben Steger glaubte, eigentlich sei das eine liberale Partei. Und dann kam der 12.September 1986.
SCHMÄH&GSANG
Ich bin wieder zu sehen mit eigenen Texten aus meinen Kabarettprogrammen im Rahmen der „Wanderbühne Amadé“ gemeinsam mit Oliver Roitinger und Andreas Wutte.
Wenn Kärnten, Wien und Oberösterreich aufeinandertreffen, wird’s garantiert lustig!
Die Wanderbühne Amadé bringt mit „Schmäh & G’sang“ ein brandneues Format auf’s Stramankerl: ein Abend voller Kabarett und Austropop zum Lachen, Mitsingen und Genießen. Zwischen Lachmuskelkrämpfen und feinem Zynismus erwartet euch waschechter Austro-Charme.
Am 18.9. 2026 um 18:30: Stramankerl, Schlingermarkt (Floridsdorfer Markt)
Eintritt: Frei!

